Über Inge H. Schmidt

Veröffentlicht: Freitag, 08. September 2017 Geschrieben von Inge Schmidt Drucken E-Mail

Aus Besuchen bei Bekannten in und um Nairobi entstand der Gedanke, mich vor Ort zu engagieren.

Nur, wie sollte das genau aussehen?

Mutig liess ich mich Ende März 2006 im Alter von 60 Jahren frühpensionieren und zog im Oktober 2006

zuerst für 6 Monate nach Nairobi/Kenya.

Dort wohnte ich mit anderen auf einem grossen Gelände in einer kleinen Wohnung.

Es mir gemütlich machen; sehen wo Geschäfte für den täglichen Bedarf
sind; so schnell als möglich mich einleben, war mein Ziel.

Das Team schulte ich um ihr Leben ein wenig zu verbessern, um später
auf dem dortigen Arbeitsmarkt Chancen zu haben.
In den folgenden Jahren war ich jeweils für mehrere Monate im Jahr dort,
für weitere Schulungen.

Nachdem es Probleme mit der Organisation gab, stieg ich 2012 aus meinem
Engagement aus und startete mit einigen anderen eine neue Organisation,
wobei es nicht nur um sauberes Trinkwasser ging.
Das erste Jahr lief nicht so gut wie ich es mir vorgestellt hatte und den
Mitarbeitenden wurde gekündigt.
Im Juli 2014 entstand die neue Organisation, die vor Ort registriert ist und das Team
setzt sich aus jungen/jüngeren Menschen zusammen, die im dortigen Slum
aufgewachsne sind.

Es geht um sauberes Trinkwasser; Abfallentsorgung; Bau von Toiletteneinheiten
für Familien und Schulen; Information zur Hygiene.
In den letzten 3 Jahren (Stand Juli 2017) konnten 21 Toiletteneinheiten gebaut
werden.
Für mein Engagement in einem Slum in Nairobi erhielt ich den „Dübi-Award 2012“
der Stadt Dübendorf, was für mich eine Ehre bedeutet.

Asante Sana, Herzlichen Dank. 

Inge Schmidt

Zugriffe: 111